So kam ich zu meinem ersten Trabi

Durch Zufall sah Daniel (Pflegesohn) bei einem Nachbarn einen Trabi in der Garage stehen und war ganz begeistert. Da er wusste, dass ich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken nach solch einem Gefährt spielte, kam ihm eine zündende Idee. Der Nachbar bot ihn auch gleich zum Verkauf an und so vergaß er alles was er eigentlich dort wollte und hatte nur noch den Trabi im Kopf. Er lief nach Hause und erzählte alles gleich ganz aufgeregt seiner Pflegemama. Und so wurde ein einfach genialer Plan geschmiedet:
Um nicht irgendeinen Schrotthaufen zu erwerben wurde mir erzählt, dass ein Bekannter einen Trabi kaufen wolle, der bei uns ganz in der Nähe steht und ich mir ihn doch einmal anschauen sollte. Er war noch original und richtig gut in "Schuss". Ich wollte ihn natürlich gleich selber haben, aber der Nachbar war ja auch eingeweiht. Er sagte mir, der andere wäre schneller gewesen, aber wenn er ihn nicht nimmt, kann ich ihn haben. Ich sollte ihn in der nächsten Woche wieder anrufen. Ich fieberte dem Tag entgegen. Endlich war es soweit. Ich rief an und wie sollte es anders sein: Der Trabi war weg! Ich war total enttäuscht.
Ca. 2 Monate später hatte ich Geburtstag. Ich bekam von meiner Familie eine rießengrosse Kiste geschenkt. Nur leider schien nur Zeitungspapier darin zu sein. Doch was war das?????
Ganz unten fand ich einen Trabantschlüssel und auch noch den KFZ-Brief dazu. Meine Familie hat mich so richtig an der Nase herumgeführt. Aber die Überraschung war natürlich gelungen.
Noch am selben Tag holte ich den Trabi. Da er nicht zugelassen war, haben wir ihn nach Hause geschoben. Ich war mit dem Trabifieber infiziert!
Mit diesem Trabi habe ich beim Schierlinger TrabiTreffen 2001 den 2. Platz in der Kategorie "originalster Trabant" gewonnen. Mittlerweile steht er "eingemottet" in einer Garage, da sein Erstzulassungsdatum auf den Geburtstag meines Sohnes Maximilian fällt.

 

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Mein Kombi

Natürlich ist es nicht bei dem einen geblieben. Ich bekam noch einen Zwillingsbruder des ersten angeboten und konnte nicht nein sagen. In einem Autohaus in Sachsen sah ich dann noch einen Kombi. Den musste ich einfach haben. Aus Platzgründen verkaufte ich den Zwillingsbruder an ein Clubmitglied, und begann mit dem Aufbau des Kombis. Als erstes bekam er eine neue Lackierung. Das war schon eine Geschichte für sich. Am Ende habe ich gemeint, ich sehe meinen Kombi nie wieder, aber Gott sei Dank, soweit ist es dann doch nicht gekommen. Als ich ihn wiederhatte habe ich jede freie Minute mit dem Aufbau (innen und außen) des Trabi verbracht. Und so sieht er heute aus::

 

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Zukunftträume

Das nächste Projekt ist auch schon geplant. In meiner Garage steht ein zum Roadster umgebauter Trabi. Hier gibt es aber noch einiges zu tun. Ich hoffe nur, dass mir der TÜV da keinen Strich durch die Rechnung macht.
Wer Unterlagen oder Tipps zum Umbau und zur Zulassung hat, meldet sich bitte unter:

Ike@bayrische-trabant-ifa-freunde.de.

 

Übrigens

Um die TrabiTreffen mit meiner Familie so richtig zu genießen habe ich mir noch einen Queck Aero gekauft. Den haben wir in liebevoller Kleinarbeit so richtig gemütlich gemacht.

Vorher

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Nachher

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Für Transporte habe ich auch noch einen orginalen Trabantanhänger HP 350.01.

 

 

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